Das Verletzungspech hält auch in St. Gallen Einzug. Dies bietet die Chance für den eigenen Nachwuchs. Mit zwei Juniorinnen, welche das Damen 1 im Endspurt unterstützen, spielte das Damen 1 gegen Spada, welches noch um den Ligaerhalt kämpft. Das Damen 1 behielt trotz veränderter Konstellation einen kühlen Kopf und holt sich den 3:2 Sieg. 

Die St. Gallerinnen starteten sehr fokussiert und druckvoll in den ersten Satz. Durch einen guten Service konnte man den Spielaufbau von Spada einschränken und glänzte mit sehenswerten Angriffen. Auch wenn die Zürcherinnen gegen Ende Satz stärker wurde, holte sich das Damen 1 den Startsatz mit 25:14.

Die Zürcherinnen nutzten den Schwung aus der Schlussphase des ersten Satzes und setzten das Damen 1 mit dem Aufschlag unter Druck. In dieser Phase konnten sich die St. Gallerinnen nur mit Mühe in die Ballwechsel kämpfen. Das Heimteam setzte sich früh ab und das Damen 1 war nicht in der Lage den Spielstand wieder auszugleichen, obwohl man das eigene Spiel stabilisieren konnte. Spada sicherte sich den zweiten Satz mit 25:20.

Im dritten Satz fanden die St. Gallerinnen wieder besser ins Spiel, erarbeiteten sich die Stabilität zurück und punkteten im Angriff wieder effizienter. Spada fand Mitte Satz wieder besser ins Spiel und konnte über die Mitte und die Diagonalangreiferin überzeugend punkten. Das Damen 1 hielt dagegen verteidigte gut und agierte im Ballwechsel geduldig. Dies bezahlte sich aus und die Gäste konnten mit dem 25:21 wieder vorlegen.

Die St. Gallerinnen lenkten das Spiel nun in die gewünschten Bahnen. Gute Aufschläge, starke Blockaktionen und saubere Angriffe zeigten, weshalb das sich Damen 1 im vorderen Drittel der Tabelle etabliert hat. Doch die Zürcherinnen gaben nicht auf, kämpften weiter und schafften es die Schwächephase der Gäste gegen Ende des Satzes auszunutzen. In der neuen Konstellation fehlte dem Damen 1 in der Schlussphase die Stabilität und Klarheit im eigenen Spiel und es schlichen sich leider zu viele Fehler ein. Spada kämpfte sich mit 27:25 in den Entscheidungssatz.

 

Im fünften Satz starteten die St. Gallerinnen mit einer anderen Rotation, was sich sogleich auszahlte. Man zog sofort davon und punkte mit viel Entschlossenheit. Nach dem Seitenwechsel konnte der Druck nicht aufrechterhalten werden. Zu oft scheiterten die St. Gallerinnen am eigenen Service. Doch das Team konnte sich rechtzeitig fangen und nutzte den zweiten Matchball zum 15:12.

Zum Saisonschluss empfängt das Damen 1 kommenden Samstag den BTV Aarau. Im letzten Spiel der Saison versuchen sich die St. Gallerinnen für eine hervorragende Saison zu belohnen und mit einem Sieg abzuschliessen. Das Spiel startet um 14:00 Uhr in der heimischen Kreuzbleiche und das Team freut sich über jede Unterstützung zum Abschluss der Spielzeit 2023/2024.

von Jan

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